Mittendrin
Hier ist immer was los

Neuigkeiten aus St. Georg Kraftshof-Almoshof

Das passiert in unserer evangelischen Kirchengemeinde

Wo viele Menschen sind, gibt es immer etwas zu berichten. In unseren aktuellen Meldungen finden Sie Neuigkeiten, Ankündigungen und Berichte über und aus unserem Gemeindeleben. Damit bleiben Sie immer auf dem Laufenden. Lesen Sie sich durch!­


 

Gemeindebrief

Juni und Juli 2020

Viel Spaß beim Durchblättern unseres neuen Gemeindebriefes.


 

Raum für Hoffnung, Mut und Zuversicht...

Diesen Raum möchte unsere „Hoffnungsschnur“ geben. Seit Ostern hängt sie in unserer St. Georgskirche in Kraftshof. In diesen besonderen Zeiten wollen wir teilen was uns wichtig ist:

die Zukunft, das Leben, Gottvertrauen.

Gute Gedanken, Gebete, Bibelworte und Lieder können uns allen Zuversicht geben. Deshalb sind Sie aufgerufen, aufzuschreiben, was Ihnen gerade guttut und was sie weitergeben möchten.

So teilen wir unser Leben und unsere Hoffnung. Auch wenn wir im Augenblick „auf Abstand leben“, können wir einander Trost und Stärkung geben. Als Christinnen und Christen wissen wir, wir sind in Gottes Händen, was auch immer geschieht.

Machen Sie mit! Entdecken Sie Ihr Hoffnungswort und geben Sie Ihre Zuversicht weiter. Vielen Dank.

Christa Flurer


 

Osternacht 2020

Ein Rückblick auf eine ganz besondere Osternacht

6. März: Pressmitteilung der Landeskirche zu Corona, wir sollen auf das Händeschütteln verzichten, vielleicht Abendmahl nur mit Brot?

12. März, Hinweise der Landeskirche auf die Gottesdienstangebote im Radio, Fernsehen und Internet.

Am 13. März wird bekannt gegeben, dass die Schulen schließen, ein paar Tage später werden Gottesdienste verboten und Ostern?
Alle Überlegungen, wie eine Osternacht in Zeiten von Corona sein könnte, sind damit hinfällig. Es braucht eine Weile bis wir uns sammeln. Aber keine Osternacht?

Das Osternachtteam um unsere Prädikantin Christa Flurer fängt an zu denken. Es folgt ein Skript, Texte werden verteilt und zu Hause mit dem Handy eingelesen (Wie geht das?). Lieder ausgesucht, Musik wird aufgenommen. Genau passend hat Christian Lechner noch Videos vom Chor Verduras Cantando. Unzählige Emailnachrichten werden hin und her gesendet, welche Technik und Inhalt betreffen, wir dürfen uns ja nicht treffen…. Aber Steinchen um Steinchen bauen wir die Andacht auf und schließlich haben Pfarrer Schewe und Christian Lechner alles zusammen auf die Homepage gestellt, in einem Stück!

Auch der Osterweg von Kraftshof nach Almoshof findet ja nicht statt, also sollen ein paar Fotos daran erinnern, wie es war gemeinsam zu pilgern. Psalm 42: Wie ich einherzog in großer Schar mit ihnen zu wallen zum Hause Gottes mit Frohlocken und danken.

Halleluja, auch in diesem Jahr ist Ostern!

Hier finden Sie die Osternacht 2020 noch einmal zum nachhören.


 

Ostern in der Tüte

Das Weitergeben des Osterlichtes ist ein wichtiger Bestandteil unserer Osternacht. Das Licht wandert unter dem Osterjubel der Orgel durch die Reihen und es wird hell in unserer Kirche und vielleicht auch in unseren Herzen.

Am Ende des Gottesdienstes tragen wir das Licht über die Felder zu unserer Kirche nach Almoshof, um dort die Osterkerze zu entzünden.

Ein festes Ritual, jedes Jahr.

Doch 2020 ist alles anders: kein Gottesdienst, kein Weg nach Almoshof. Alles ist abgesagt.

Aber die Osterkerzen liegen bereit, die Kärtchen sind bestellt und bedruckt.

Wie kommt nun das Licht zu den Menschen?

Schnell war die Idee: „Ostern in der Tüte“ geboren. Eine Osterkerze, das Osterkärtchen und die Ostergeschichte – alles in eine Tüte zum mitnehmen gepackt.

Flugs waren Schnüre in der Kirche und in der Wehranlage gespannt und ein Tisch auf dem Friedhof aufgestellt. An diesen Orten fanden Besucherinnen und Besucher am frühen Ostersonntag unsere Ostertüten.

Bald musste nachgefüllt werden, denn viele Gemeindeglieder und auch Gäste nahmen sich eine Tüte mit. Dabei wurde auch an Nachbarn, an alte Menschen und an Freunde gedacht, so kam das Osterlicht in viele Häuser.

„Wir feiern dieses Jahr das Fest der Auferstehung zuhause, aber wir sind miteinander verbunde – weltweit“ das war unser Motto.

Die digitale Osternacht und die Tüten- Aktion haben mit dazu beigetragen, dass diese Verbundenheit spürbar wurde, so haben es uns viele Gemeindeglieder und Gäste von außerhalbgesagt.

Danke allen, die mitgemacht und mitgedacht haben. In diesen Zeiten brauchen wir viele kreative Ideen um trotz der geforderten Distanz Gemeinschaft zu erleben. Vielleicht fällt Ihnen auch etwas ein? Wir helfen gerne bei der Umsetzung.


 

Ein Gottesdienst aus unserer Kirchengemeinde am 26.4.2020

Misericordias Domini

Kernaussage:

„Ich bin der gute Hirte“, sagt Jesus: der zweite Sonntag nach Ostern ist der Hirtensonntag. Die Schafe kennen die Stimme des Hirten – und er sorgt für sie und lässt, wenn es nötig ist, sein Leben für die Schafe.

Manchmal wünsche ich mir das: einen, der für mich sorgt, der mir den rechten Weg zeigt und mich unbeschadet durch Gefahren führt, einen, der meinen Durst nach Leben stillt und nach mir sucht, wenn ich verloren gehe. Jesus, der „gute Hirte“ steht im Zentrum des zweiten Sonntags nach Ostern. Das Urbild des Schäfers spricht Kinder wie Erwachsene an. Das Neue Testament bekennt Christus als den guten Hirten, der das Verlorene nicht aufgibt und der sein Leben für das ihm Anvertraute lässt. Jeder einzelne zählt. Die biblischen Texte warnen aber auch vor schlechten Hirten, die nur an ihr eigenes Wohl denken, bei Gefahr davonlaufen und das Schwache nicht stärken. Da gilt es, sich an den guten Hirten zu halten und nach seinem Beispiel selbst auf andere zu achten.


 

Palmsonntag - Konfirmationssonntag

Am Palmsonntag waren unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden mit ihren Konfirmationssprüchen medial sichtbar. Denn das Fest musste verschoben werden auf den 18.Oktober. Doch viele Familien hatten sich schon auf dieses Fest gefreut und auch die Jugendlichen. Daher wollten wir ein Zeichen setzen - wir haben an euch gedacht. Wir wünschen euch Gottes Segen, Wir freuen uns mit euch auf den neuen Termin.

Palmsonntag

Kernaussage:

Heute bejubelt, morgen fallen gelassen: der Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag steht am Anfang der Karwoche. Wenig später schlagen sie ihn ans Kreuz. Durch die Tiefe führt Gottes Weg zur Verherrlichung.

 

Grenzmomente

Es gibt Momente, in denen ist nichts, wie es scheint. Ein fröhliches Gesicht versteckt tiefe Trauer, wer Härte zeigt, kann auch barmherzig sein und hinter einer scheinbar so düsteren Zukunft verbirgt sich eine neue Chance. Grenzmomente sind das, unsicher und vage. Erst im Nachhinein deute ich die Zeichen richtig. Der Palmsonntag führt in eine solche Grenzzeit hinein: Die Hände, die eben noch Palmzweige schwingen, sind schon zu Fäusten geballt. Das „Hosianna“ wird zum gellenden „Kreuzige“-Ruf, fröhliche Gesichter erstarren zu Fratzen. Und doch ist es Jesu Tod am Kreuz, der den Menschen Leben bringt. Sein Weg ins Dunkel war ein Weg ins Licht, heute bekennen wir das. Im Geschlagenen, im Verachteten war Gott ganz nah. Nur wenige erkannten das – wie die Frau, die den Todgeweihten wie einen König salbte.


 

Sonntag Judika

Kernaussage:

Durch seinen Leidensweg dient Jesus Christus den Menschen, indem er ihnen den Weg zu Gott neu eröffnet: In diesem Zusammenhang stehen die Texte des Sonntags. Sie erzählen von Hingabe des Liebsten, Hingabe des Lebens an Gott und die Menschen.

Gehorsam bis zum Tod

„Wer nicht hören will, muss fühlen.“ Wer sich nicht unterordnet, wer nicht gehorcht, muss oft genug die Konsequenzen tragen. Und doch: Blinder Gehorsam kann zur Katastrophe führen, ziviler Ungehorsam gar geboten sein.

Es ist ein harter Gott und ein blinder Gehorsam, den der Sonntag Judika beschreibt: Ein Gott, der Ungehorsam mit Strafen schlägt und Hiob unverdient in Unglück stürzt. Ein Gott, der Jesus abverlangt, als Opfer in den Tod zu gehen? Dunkel ist dieser Gott und fern. Doch auf der anderen Seite steht Gottes Sohn, der selbst gehorsam ist, der den Menschen dient und ihnen zum Leben verhilft. Auch hinter der dunkelsten Geschichte scheint das durch: Gott will, dass allen Menschen geholfen wird. „Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“, bekennt Hiob in tiefster Not. Im Vertrauen darauf wird es möglich, sich auf Gott zu verlassen und dem Nächsten zu dienen.


 

Gottesdienst in Zeiten von Corona

Online Angebot

Liebe Gäste unserer Kirche, unserer Kirchengemeinde und unserer Homepage,

in aller Munde sind die vielen Einschränkungen des Lebens in Zeiten des Coronavirus. Unsere Gedanken sind bei allen Menschen, die erkrankt sind - mögen sie schnell gesunden. Unser Dank gilt allen, die in diesen Zeiten unser gesellschaftliches Leben mit hohem Aufwand am Leben erhalten: in unserer Diakoniestation, in unseren Geschäften, auf den Feldern, in Apotheken, in den Krankenhäusern und Heimen. Doch es gibt vieles, was noch möglich ist. Spaziergänge, Gespräche am Telefon, auch ist unsere St.Georgskirche täglich geöffnet.

In der Kirche werden Sie immer wieder in den Bankreihen Texte, Postkarten, Gebete etc. finden. Mögen diese Ihnen helfen, in diesen Tagen das Gespräch mit Gott gut zu gestalten. Wir bitten Sie die Materialien, wenn sie diese in die Hand genommen haben, nicht wieder zurückzulegen, sondern mitzunehmen. Sie dürfen das gern behalten.

In diesen News finden Sie einen Link zum Gottesdienstinstitut unserer Landeskirche. Dort werden aktuell Bildmeditationen veröffentlicht und aktuelle Predigten. Nutzen Sie reichhaltig dieses Angebot.

Ihr Martin Schewe, Pfarrer

Lichtmesstreff am 2.2.2020

Ein Tag für unsere Ehrenamtlichen

Dieses Jahr fiel Lichtmess auf einen Sonntag. Deshalb war der gewohnte Ablauf unseres Treffens für die ehrenamtlich Mitarbeitenden unserer Gemeinde etwas anders.

Am Anfang dieses Tages stand ein Gottesdienst, der von und für Ehrenamtliche gestaltet wurde.

Und es zeigte sich wieder einmal, wir haben viel zu bieten: Posaunenchor, Orgel, Kirchenchor, Verduras Cantando und ein Solo-Gesangsvortrag haben uns ahnen lassen, wie es im Himmel klingen könnte. Ja, wir haben viele Schätze in unserer Gemeinde und wir haben sie gezeigt.

Danke allen, die sich bei uns auf so vielfältige Weise engagieren. Ohne das Ehrenamt geht es nicht. Doch manchmal findet das persönliche Engagement auch Ende. Die Lebenssituation hat sich geändert oder andere Aufgaben kommen in den Blick. Das kann und darf so sein.

Im letzten Jahr gab es besonders im Bereich des Kindergottesdienstes in Almoshof und in Kraftshof personelle Veränderungen. Für manche war dieser Dienst zu Ende und wir sind sehr dankbar, dass sich die Lücken weithin wieder geschlossen haben, neue Mitarbeitende gefunden wurden und der Kindergottesdienst weiter geht.

Herzlichen Dank allen, die diese Aufgabe jahrelang und mit großer Verlässlichkeit übernommen haben. In diesem Gottesdienst haben wir ihnen den Segen unseres Gottes mitgegeben. Den Neuen wurde dieser Segen für die kommenden Aufgaben zugesprochen. Denn wir alle leben davon und unsere  Arbeit kann nur mit Gottes Zuspruch und Begleitung gelingen.

Thomas Körber wurde für sein Engangement beim Posauenchor gedankt. Aus beruflichen Gründen muss er einige organisatorischen Aufgaben abgeben, aber auch hier wurden Menschen gefunden, die diese Arbeit übernehmen. Unser Dank gilt auch ihnen.

Nach dem Gottesdienst haben sich alle im Gemeindehaus getroffen.Bei einem leckeren Mittagessen und  Kaffee und Kuchen kamen wir  miteinander ins Gespräch. Bilder vom Gemeindeleben wurden gezeigt und haben so manche Erinnerung geweckt.

Schön war's. Schön soll es auch weitergehen.


 

Christmas Carols am 4. Advent in St. Georg

Sieben Lichter stehen auf den Treppenstufen zum Altar - abgestellt von den sieben Lesenden - verbunden mit dem Wunsch, Licht in die Welt des Dunklen zu bringen.

Unsere Prädikantin Rosie Zahn brachte „Christmas Carols“, einen Brauch der englischen Kirche, zu uns. Kennzeichen ist die Kombination aus gemeinsam gesungenen Weihnachtsliedern (Christmas Carols), biblischen Lesungen sowie Instrumentalstücken.

So hörten wir die bekannten Geschichten umrahmt von Kirchenchor, Sologesang und einer vielfältigen Instrumentalgruppe in unterschiedlichen Besetzungen.

Die vielen Kirchenbesucher gingen beglückt nach Hause in die beginnende Weihnachtszeit.

Konzert des Telemann-Orchesters

Die Kerzen unseres Leuchters brennen - das schon zur Tradition gewordene Konzert des Telemannorchesters am zweiten Advent kann stattfinden. Wie immer ist die Kirche vollbesetzt und wir lauschen den vielfarbigen Affekten der Barockmusik, diesmal auch mit interessantem Schlagwerk.

Auch schon Tradition ist, dass Alfred Thieg den Abend mit der letzten Zugabe, dem Air aus der 3. Orchestersuite von Johann Sebastian Bach bei heruntergedimmter Beleuchtung, abschließt. Unter lang anhaltendem Beifall gehen die Besucher*innen nach Hause.

EHRENAMT – wird bei uns groß geschrieben

Eine lebendige Gemeinde braucht engagierte Menschen. Wir sind dankbar, dass es in unserer Gemeinde viele ehrenamtlich Mitarbeitende gibt, die  ihre Ideen, Zeit und Kraft einbringen, um unser Gemeindeleben vielfältig und bunt zu gestalten.

Als Kirchenvorstand ist es uns wichtig, dass es für diese ehrenamtliche Arbeit gute Rahmenbedingungen gibt. Unsere Leitlinien zum Ehrenamt sollen dazu beitragen. Dort sind Regeln und Grundlagen der freiwilligen Arbeit festgehalten. Sie sollen unterstützen und für Klarheit sorgen.

Die Einsatzbereiche für ehrenamtlich Mitarbeitende in unserer Gemeinde sind vielfältig, alle Gaben und Fähigkeiten werden gebraucht. Zur Zeit suchen wir ganz besonders Mitarbeitende im Bereich der Kinderarbeit: Kindergottesdienst und Minikirche.

Wenn Sie neugierig geworden sind und mehr wissen möchten über das EHRENAMT, sprechen sie uns an, wir sind gerne bereit, ihre Fragen zu klären.
Machen Sie mit – geben Sie ihren Fähigkeiten eine Chance – wir freuen uns auf Sie!

Für den Kirchenvorstand

Christa Flurer